Elektromobilität von A-Z

Elektromobilität gilt in Deutschland und weltweit als wichtiges Zukunftsthema. So sollen Elektroautos sowohl als Brücken- als auch als Zukunftstechnik einen wichtigen Beitrag zu einer umweltfreundlichen und klimaneutralen Verkehrspolitik leisten. Hierzu wurden in den letzten Jahren durch die Politik wesentliche Rahmenbedingungen geschaffen, die z.B. für Automobilhersteller von entscheidender Bedeutung waren.

Eine wesentliche Bedeutung bei der Umsetzung der Elektromobilität kommt den Energieversorgungsunternehmen zu, denn sie schaffen zum Einen die erforderlichen Infrastruktur, bauen Ladestationen und ertüchtigen die Versorgungsnetze, zum Anderen stellen sie die Belieferung mit “Autostrom“ sicher, bieten weiterführende Dienstleistungen an und beraten und informieren die Kunden beim Einstig in die E-Mobilität.

Auch die Stadtwerke St. Wendel haben dieses Themenfeld von Anfang an besetzt und einen eigenen Bereich rund um die Elektromobilität aufgebaut. Auf dieser Seite haben wir die wichtigsten Fragen, die unsere Kunden zur Elektromobilität haben, zusammengestellt und beantworten diese in einfacher und übersichtlicher Form.

Sprechen Sie auch gerne unsere Mitarbeiter/-innen im Vertrieb an:

Marienstraße 1, 66606 St. Wendel
Telefon: 06851/902-555
Telefax: 06851/902-502
E-Mail: elektromobilitaet@stadtwerke-st-wendel.de

AC- oder DC-Laden – was sind die Unterschiede?

Da der Akku eines E-Autos nur Gleichstrom (DC) aufnehmen kann, muss der Wechselstrom (AC) aus dem Netz vorher umgewandelt werden. Geschieht das über das On-Board-Ladegerät im Auto, wird vom AC-Laden gesprochen. Wird dieser Prozess von einem Gleichrichter in der Ladestation übernommen, handelt es sich um das sogenannte DC-Laden.
Grundsätzlich gibt es beim Laden dann zwei limitierende Faktoren: die maximale Ladeleistung, die die Ladestation abgibt, sowie diejenige, die das E-Auto abhängig vom internen Ladegerät abrufen kann.
In der Regel wird die Leistung deutlich gedrosselt, sobald der Akku zu 80 Prozent geladen ist. Zudem treten immer Ladeverluste auf, weshalb die tatsächlich geladene Energiemenge über der angegebenen Kapazität liegt.

Angebote rund um die E-Mobilität von den Stadtwerken St. Wendel

Die Gegebenheiten bei unseren Kunden zu Hause sind nicht immer die Gleichen. Daher bieten wir Ihnen als Ihr Energiedienstleister in Dachen E-Mobilität für das Laden zu Hause 2 unterschiedlichen Möglichkeiten an.
Möglichkeit 1: Sie haben keine Möglichkeit einen 2 Zähler zu installieren bzw. dieser würde sich aufgrund der geringen Fahrleistung für Sie nicht rechnen. Hier empfehlen wir Ihnen unseren flexiblen Tarif SSW-Strom 1-2-3. Wenn sich Ihr Stromverbrauch ändert stufen wir Sie mit dem SSW Strom 1-2-3 immer automatisch in den für Sie günstigsten Tarif ein.
Möglichkeit 2: Sie haben die Möglichkeit einen zweiten Zähler zu installieren und haben eine hohe Fahrleistung? Dann können Sie als Vielfahrer ihr Fahrzeug als "steuerbare Verbrauchseinrichtung" günstig aufladen, wie es in §14a des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) geregelt ist. Das E-Auto wird dabei über einen separaten Zähler mit Rundsteuerempfänger geladen – genauso wie es auch bei Wärmepumpen oder Elektrospeicherheizungen der Fall ist. Ihr großer Vorteil hierbei ist es, für das „Tanken“ einen separaten Stromtarif bei uns abzuschließen. So können Sie die Tarife optimal an Ihr Nutzerverhalten (einen Zähler für Ihren Haushaltsstrom mit den flexiblen SSW-Strom 1-2-3- Tarifen und ein Zähler für Ihren günstigeren Autostromtarif) anpassen.
Für das Laden im öffentlichen Bereich stehen Ihnen bei den Stadtwerken St. Wendel ebenfalls mehrere Möglichkeiten zur Verfügung. Privatkunden der Stadtwerke St. Wendel haben die Möglichkeit ohne Vertragsbindung an allen Ladesäulen der Stadtwerke St. Wendel. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit eine Autostrom-Flatrate abzuschließen. Für nur 20,- € im Monat kann jeder Kunde deutschlandweit unbegrenzt an über 6.000 Ladesäulen im öffentlichen Bereich tanken.
Für gewerbliche Kunden bieten die Stadtwerke St. Wendel individuelle Lösungen an, mit denen das Tanken im privaten und öffentlichen Bereich ermöglicht wird. Der Ladestrom, der an der Betriebsstätte bezogen wird, wird auch hier über den bereits bestehenden Stromliefervertrag abgerechnet.
Neben den oben genannten Autostromlieferverträgen können Kunden der SSW auch Ladeboxen für das Laden im privaten Bereich über die Stadtwerke St. Wendel erwerben. Hier bietet die SSW unterschiedliche 11kW Wallboxen an. Kunden haben also die Möglichkeit, zwischen mehreren Produkten, je nach Anforderungen, zu wählen.
Abgerundet wird das Angebot der Stadtwerke St. Wendel durch ergänzende Dienstleistungen rund um die Elektromobilität, wie z.B. das “Alles-aus-einer-Hand-Paket“.

Anzeigepflicht für Wallboxen

Grundsätzlich gilt: Jede Wallbox bis 11 kW muss dem Netzbetreiber vor der Inbetriebnahme angezeigt werden. Eine Wallbox mit einer Leistung größer 11 kW ist darüber hinaus sogar zwingend genehmigungspflichtig.
Die Anschaffung einer 22kW Wallbox, die man auf 11kW begrenzt, ist allerdings möglich. Diese Variante ist mit höheren Anschaffungskosten für die Wallbox verbunden.

Autostrom

Strom ist nicht gleich Strom – zumindest im Sinne des Gesetzgebers. Wird die Batterie eines Elektrofahrzeuges mit Strom geladen spricht man daher häufig von Autostrom. Gemeint ist hiermit, dass der Strom für den Endkunden, also die Person, die ein Auto aufläd, wie ein Kraftstoff betrachtet wird, auf den nur die Umsatzsteuer anzuwenden ist. Physikalisch gibt es natürlich keine Unterscheidung zum Strom, mit dem Sie z.B. Ihre Waschmaschine, Ihre Wärmepumpe oder Ihren Computer betreiben.

Dauer des Ladevorgangs

Die Ladedauer eines Elektroautos hängt von mehreren Faktoren ab. Maßgeblich sind neben der Ladeleistung Ihres Elektrofahrzeuges, die Kapazität der Batterie  (also wieviel kWh die Batterie Ihres Fahrzeuges speichern kann) und die Leistung, mit der die von Ihnen genutzte Ladestation Ihr Elektroauto wieder aufladen kann.
Die Ladezeit lässt sich vereinfacht mit folgender Formel berechnen:
Ladezeit = Zu ladende Kapazität / Ladeleistung
In Zahlen ausgedrückt bedeutet das, dass die Batterie eines Elektrofahrzeuges mit einer Kapazität von 40 kWh an einer AC-Ladesäule der SSW, die alle eine Ladeleistung von 22 kW besitzen, in weniger als zwei Stunden voll aufgeladen werden kann, wenn ihr Fahrzeug die Aufnahme von 22 kW Leistung ermöglicht. An einer normalen Haushaltssteckdose (deren Leistung auf max. 3,7 kW begrenzt ist) dauert dieser Ladevorgang dagegen 8 bis 10 Stunden.
Ein Akku lädt nicht linear (also jede Minute die gleiche Leistung über die gesamte Ladedauer). Die Batterie lädt bis zu den ersten 80 Prozent sehr zügig, ab 80 Prozent wird die Ladeleistung automatisch gesenkt, um den Akku zu schonen. Mit der sinkenden Ladeleistung verlängert sich die Ladezeit.
Wichtig ist auch zu beachten, dass Elektroautos je nach Typ und Hersteller mit einer unterschiedlichen Ladeleistung ausgestattet sind. Ist die Leistungsaufnahme ihres Fahrzeuges z.B. auf 7,4 kW begrenzt kann auch an einer Ladestation nur mit 7,4 kW geladen werden.

“e-Charge+“ App

Für das Laden an einer öffentlichen Ladesäule der SSW benötigt der Kunde ein Elektrofahrzeug, ein Ladekabel mit Stecker Typ 2 und die „eCharge+“-App. Die App kann im App Store von Apple bzw. im Google Play Store heruntergeladen werden. In der App muss der Kunde persönliche Daten und eine Bezahlmethode hinterlegen. Die Standorte aller Ladesäulen werden über die „eCharge+“-App, angezeigt. Die App verfügt zusätzlich über eine Navigationsfunktion, die die Kunden sicher an die gewünschte Ladesäule navigiert. Als Kunde der Stadtwerke St. Wendel dürfen Sie mit dem Ladestromvertrag deutschlandweit an allen Ladesäulen im eCharge-Verbund tanken. Die App zeigt zusätzlich an, ob die Ladesäule verfügbar ist oder schon jemand daran läd.

Förderprogramme für Wallboxen in Privathaushalten

Leider stehen im Moment keine Förderprogramme seitens der Bundesregierung zur Verfügung.
Das am 24.11.2020 gestartete Förderprogramm des Bundesamtes für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) „Ladestationen für Elektroautos – Wohngebäude“ wurde leider am 06.07.2021 gestoppt. Über eine mögliche Verlängerung bzw. Neuauflegung des Förderprogramms ist im Moment noch nichts bekannt.

Gefahr der Überlastung des Stromnetzes

Das Leitungsnetz innerhalb eines Straßenzugs oder eines Wohnviertels verfügt über eine definierte übertragbare Leistung. Diese Leistung ist auskömmlich berechnet. Sollten allerdings mehrere Haushalte eine Wallbox installieren und diese zeitgleich Nutzen besteht die Möglichkeit, dass das Netz übermäßig stark belastet wird. Durch das Anmeldungsverfahren der Wallboxen sind die Netzbetreiber frühzeitig informiert, in welchen Gebieten Wallboxen installiert werden und haben somit die Möglichkeit, die Leitungen und Netze zu verstärken oder auszubauen bzw. im Bedarfsfall auch Wallboxen abzuschalten.

Installation einer Wallbox

Bei einem Einparteienhaus kann eine Wallbox mit max. 11 kW installiert werden. Wichtig hierbei ist, dass das Vorhaben im Vorfeld mit einem Elektrofachbetrieb abgesprochen werden sollte, unter welchen Umständen die Installation einer Wallbox möglich ist. Die Wallbox selbst muss zusätzlich durch einen dafür vorgesehenen FI-A (Wechselstrom) abgesichert werden.
Bei einem Mehrparteienhaus genehmigt der Netzbetreiber SSW Netz GmbH in St. Wendel derzeit pro Hausanschluss maximal 11 kW. Das bedeutet in der Praxis, dass entweder nur eine Wallbox mit 11 kWh in Betrieb genommen werden darf, oder es wird zusätzlich ein intelligentes Lastmanagement installiert, welches die gleichzeitige Leistungsabgabe mehrerer Wallboxen auf 11kW begrenzt. Für Wohneigentümergemeinschaften empfehlen wir im Vorfeld zu ermitteln, wer kurz- und mittelfristig plant sich ein Elektroauto zu kaufen und wie viele Wallboxen in Zukunft installiert werden sollen. So kann in Abstimmung mit der SSW Netz GmbH ein ganzheitliches Ladekonzept entwickelt werden.

Den Leitfaden zum Anschluss einer Ladeeinrichtung für Elektromobilität im Privatbereich bzw. für Kleingewerbe der SSW-Netz GmbH finden Sie hier.

Kabelquerschnitt für die Installation eiern Wallbox

Für die Installation einer Wallbox werden folgende Kabelquerschnitte der Zuleitung empfohlen:

  • 11kW Wallbox (3x16A/3×3,7kW) in der Regel 5×2,5mm² oder 5x4mm² Zuleitung
  • 22kW Wallbox (3x32A/3×7,3kW) in der Regel 5x6mm² oder 5x10mm² Zuleitung

Je länger der Leitungsweg, desto höher muss der Querschnitt gewählt werden.
Neben der Wallbox darf kein weiterer Verbraucher an dem Zuleitungskabel zur Ladestation angeschlossen werden. Dadurch ist im normalen Betrieb ausgeschlossen das ein höherer Strom pro Phase fließt.

Laden an der Haushaltssteckdose (SchuKo-Steckdose)

Gebräuchliche Haushaltssteckdosen sind nur bedingt zum Laden von Elektrofahrzeugen einsetzbar. Bei älteren und nicht erprobten Hausinstallationen kann eine Dauerbelastung zu Überhitzung und sogar zu Brandgefahr führen. In der Regel haben Haushaltssteckdosen keine eigene Schutzeinrichtung bei Fehlerströmen. Zudem dauert die Ladung deutlich länger als an einer Ladestation oder Wallbox. Experten empfehlen ausdrücklich, herkömmliche 230-Volt-Steckdosen, die zur Ladung eines Elektrofahrzeuges verwendet werden sollen, durch einen Elektriker vorab prüfen zu lassen.

Laden an öffentlichen Ladesäulen

Für das Laden an einer öffentlichen Ladesäule der SSW benötigen Sie ein Elektrofahrzeug, ein Ladekabel mit Stecker Typ 2 und die „eCharge+“-App. Die App kann im App Store von Apple bzw. im Google Play Store heruntergeladen werden. In der App müssen Sie Ihre persönlichen Daten und eine Bezahlmethode hinterlegen. Die SSW bietet Ihnen 2 unterschiedliche Möglichkeiten an wie Sie an einer Ladesäule laden bzw. bezahlen können.
Zum einen ist es möglich einen Ladestromvertrag für das Laden an öffentlichen Ladepunkten bei den Stadtwerken St. Wendel abzuschließen. Sie erhalten dafür eine Vertragsnummer (Contract-ID) mit Pin um die Ladesäule über die App freizuschalten und den Tankvorgang über die Ladestromflatrate abzurechnen. Zusätzlich erhalten Sie eine RFID-Karte um den Tankvorgang unkompliziert an der Ladesäule zu starten. Zum anderen besteht für Kunden ohne Ladestromvertrag vor Ort die Möglichkeit über die „eCharge+“-App an den Ladesäulen zu tanken. Der Kunde kann hierbei als Bezahlmöglichkeit eine Kreditkarte oder PayPal wählen. Die eCharge-App funktioniert nur bei Ladesäulen im eCharge-Roamingverbund.

Laden an öffentlichen Ladesäulen ohne Vertrag

Vertragsloses Laden, auch  auch Ad-Hoc-Laden, Direct Payment oder "punktuellen Aufladens", wie der Gesetzgeber diese Art der Ladung bezeichnet, beschreibt das Laden ohne vorherige Anmeldung an einer öffentlichen Ladesäule.
Die Ladesäulen der SSW werden im Falle des Ad-Hoc-Ladens durch die “e-Charge+“ App freigeschaltet. Der Nutzer kann hierbei in der App als Bezahlmöglichkeit eine Kreditkarte oder PayPal wählen. Im Nachgang erhält der Nutzer per Mail eine Rechnung als PDF.

Öffnungszeiten der Ladesäulen

Die Ladesäulen der Stadtwerke St. Wendel im öffentlichen Bereich sind rund um die Uhr an allen Tagen im Jahr verfügbar.

Parkzeit an Ladesäulen

Die Parkplätze an den Ladesäulen der Stadtwerke St. Wendel sind im Zeitraum des Ladevorgangs kostenlos und stehen jedem Ladekunden 3 Stunden zur Verfügung.
Bei einer Überschreitung der 3 Stunden droht eine Verwarnung gemäß geltendem Bußgeldkatalog der Kreisstadt St. Wendel.

Reichweite eines Elektroautos

Wie weit ein E-Fahrzeug fahren kann, hängt neben der Fahrweise von zwei entscheidenden Größen ab:
Dem Verbrauch des E-Motors und der Batterie. Je mehr Energie eine Batterie speichern kann, desto höher ist die Reichweite, so lange die übrigen Parameter unverändert bleiben. Hersteller kalkulieren die Reichweite bei einem Kleinwagen wie z.B. dem Citroën C-Zero mit ca. 150 bis 250 km. Bei Modellen wie dem Audi e-tron oder dem Opel Ampera-E geben Hersteller 250 bis zu 550 km an. Es handelt sich hierbei allerdings um Herstellerangaben, die je nach Fahrverhalten in der Praxis stark abweichen können. Ein sportlicher Fahrstil, mit hoher Geschwindigkeit sowie die Nutzung von Heizung und Klimaanlage kann die Reichweite deutlich verringern. Intelligente Boardsysteme kalkulieren die verbleibende Reichweite mittlerweile sehr genau in Echtzeit und geben dem Fahrer somit eine sichere Orientierung.

Staatliche Förderung beim Kauf eines Elektrofahrzeuges

Zur Zeit gibt es attraktive Förderkonditionen für die Anschaffung von Elektrofahrzeugen.

Voraussetzung zur Beantragung ist die Neu- oder Gebrauchtwagenanschaffung oder Leasing eines der förderfähigen Elektrofahrzeuge. Die Liste dieser förderfähiger Fahrzeuge sehen sie hier.

Die im Zuge des Konjunkturpakets verabschiedete Innovationsprämie verdoppelt bis Juni 2021 den staatlichen Anteil der Förderung, womit insgesamt Fördersummen bis 9.000€ möglich sind.

Beim Punkt Förderprogramme im Unterpunkt Staatliche Förderung bei Kauf eines Elektrofahrzeuges.

Standort der Ladesäulen

Die Standorte aller Ladesäulen der Stadtwerke St. Wendel sowie der weiteren 6.000 Ladesäulen im sogenannten Roaming-Verbund werden über eine App, die „eCharge+“-App, angezeigt. Die App verfügt zusätzlich über eine Navigationsfunktion, die die Kunden sicher an die Ladesäule navigiert. Als Kunde der Stadtwerke St. Wendel dürfen Sie mit dem Ladestromvertrag deutschlandweit an allen Ladesäulen im eCharge-Verbund tanken. Die App zeigt zusätzlich an, ob die Ladesäule verfügbar ist oder schon jemand daran läd.

Störungsbehebung an den Ladesäulen

Die Ladesäulen der Stadtwerke St. Wendel verfügen über einen 24/7 Entstörungsdienst. Bei technischen Problemen an der Ladesäule stehen die Mitarbeiter der SSW-Stadtwerke St. Wendel GmbH & Co. KG unter der Nummer 06851/902-555 während der Servicezeiten zur Verfügung. Außerhalb der Servicezeiten steht zudem die Störungshotline rund um die Uhr unter der Nummer 0800/2255-793 zur Verfügung. Über das sogenannte Backend können im Störungsfall über einen Fernzugriff auf die Ladesäule folgende Fehlerbehebungen vorgenommen werden:

  • Starten des Ladevorgangs
  • Beenden des Ladevorgangs
  • Steckerverriegelung der Ladesäule lösen
  • Neustart der Ladesäule bei Softwareproblemen

Zusätzlich beheben die Stadtwerke St. Wendel schwere technische Beschädigungen an der Ladesäule, z.B. ein abgerissenes Ladekabel.

Steckertypen

In Europa haben sich die Standards Typ 2 für das Wechselstromladen (AC-Ladung) und CCS (Combo2) für das Gleichstromladen (DC-Ladung) durchgesetzt.
Neben den europäischen Standards ist in Deutschland noch der asiatische CHAdeMO-Stecker für DC-Ladung zulässig. Selbstverständlich sind die Ladesäulen der Stadtwerke St. Wendel für die zuvor genannten Stecker geeignet.

Wallbox – was sind die Vorteile?

Das Laden über eine Wallbox ist schnell, bequem, sicher und bietet damit viele Vorteile gegenüber dem Laden an einer dafür nur bedingt geeigneten Haushaltssteckdose. Diese sind für die dauerhaft hohe Belastung eines Ladevorgangs nicht ausgelegt, und somit wird z.B. vom ADAC die Installation einer Wand-Ladestation (sog. Wallbox) ausdrücklich empfohlen. Die Wallbox wird normalerweise an eine Starkstromleitung angeschlossen, so dass Sie mit höherer Leistung und damit schneller laden können.
Da das E-Fahrzeug zu Hause oder beim Arbeitgeber meist über längere Zeit steht, reicht eine Wallbox mit einer Leistung von maximal 11 kW aus. Alle Installationsfragen zur Wallbox sollten im Vorfeld immer mit einem Elektro-Installateur abgeklärt werden.